Instandsetzungsmöglichkeiten von Kunststoffelementen
Die Bearbeitung eines Schadens an einem Kunststoffprofil erfolgt in mehreren Schritten:
Feststellung des Schadens. Gründliche Reinigung.
Nach der ordnungsgemäßen Feststellung und Aufnahme des genauen Schadensumfangs wird der Schadensbereich mit Spezialmitteln gereinigt.
Wärmebehandlung
Die Hebelspuren werden mit einem Heißluftgerät bearbeitet. In einem Temperaturbereich von zwischen 140°C und 160°C lassen sich diese formen.
Dabei kommt dem Wiederherstellungsprozess die Oberflächenspannung des Materials zugute: Durch die Erhitzung zieht sich das Kunststoff-Material in seine ursprüngliche Form zurück. Ein guter Teil der Hebelspuren kann bereits durch das "thermische Verfahren" so gut wie unsichtbar gemacht werden.
Bruchstellen bearbeiten
Sind nach der Wärmebehandlung noch Schadensspuren sichtbar, beispielweise durch Ausbruch oder Oberflächen-Unebenheiten, wird
- in kleineren Fällen mit Kunststoff-Spachtel aufgefüllt oder
- in größeren Fällen ein Kunststoffstück eingeschweißt.
Abschließende Politur
Die so behandelten Oberflächen werden präzise mit flüssigem Kunststoff aufgefüllt. Nach einer Abkühlungs- und Aushärtungsphase wird der flüssige Kunststoff nachbearbeitet, beschliffen und poliert.




















